Eine majestetische Ruine – Koldinghus

Was bei uns vollmundig Burg oder Schloss hieße, nennen die Dänen schlicht Koldinghus. 1268 erbaut diente es sieben Jahrhunderte lang als Grenzposten, königliche Residenz und Verwaltungsort. So ist der Westflügel zur Zeit von Christian I entstanden. Ob er wohl im Rittersaal mit den hohen gotischen Spitzbogenfensterd die Entscheidung gefällt hat, der Herrenruther Brüdergemeinde das Siedeln in Christiansfeld zu gestatten?

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Sterne aus Christansfeld

Als der dänische König Christian VII., der zeitgleich auch Herzog von Schleswig war, 1768 in den Niederlanden die Stadt Zeist besuchte, war er von den Herrnhuter Brüdergemeinde beeindruckt, von ihrem Fleiß und ihrem Handwerkgeschick. Er war so beeindruckt, dass er ihnen 3 Jahre später gestattete, in Schleswig zu siedeln. Bereits am 01. April 1773 wurde der Grundstein für das erste Haus gelegt und somit die Stadt offiziell gegründet. Aus Dankbarkeit nannten die Siedler ihre neue Stadt Christiansfeld. – Und so beeindruckt, wie der dänische König vor 250 Jahren war, so sind wir Besucher dieser historischen Stätte heute.

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