Janome MC 550E, 2. Erfahrungsbericht

In den letzten Wochen habe ich lieber mit meiner neuen Janome MC 550e gespielt, als zu schreiben. Inzwischen sind schon längst meine Unterfadenspulen, die ich noch mit meiner alten Janome MC 500e, leer und ich konnte das Spulen mit der neuen Maschine ausprobieren.

Technisch gesehen ist das natürlich kein Unterschied zum Vorgängermodell, doch das Ergebnis ist deutlich besser! Die Spulen werden viel gleichmäßiger bespult, im Gegensatz zu früher, als sie eher konisch bespult wurde. Da war dann unten weniger Faden als oben. Jetzt, da sie gleichmäßig bespult ist, passt mehr Garn darauf, so dass ich nun fast 20.000 Stiche weit damit komme statt den 15.000 vorher.

Ich finde, das selbstgespulte Bobbin ist kaum von gekauften zu unterscheiden. Im Bild ist links das gekaufte Bobbin zu sehen, rechts das selbstgespulte. Beim gekauften ist das Garn noch dünner und leicht geblich. Gut zu erkennen ist auch, dass das gekaufte noch ein wenig mehr gefüllt, so dass damit dann noch zwei-drei Tausend Stiche weitergestickt werden kann. Im Stickbild sehe ich keinen Unterschied zwischen selbstgespult und gekauften Bobbins, doch da ich ja oft auch Lace sticke, muss ich sowieso die Farben selber spulen also kann ich das auch mit dem regulären Unterfaden tun.

Das hat auch gleich noch einen weiteren Vorteil, denn ich kann den Unterfaden auf den Stoff abstimmen, weiß für helle Stoffe und schwarz für dunkle Stoffe. Diese Bobbinfil-Farben gibt es bei vielen Anbietern – Mettler, Brildor, Gunold, Smart Thread – und mit allen war ich gleich zufrieden. Doch von Smart Thread gibt es noch weitere Farben: Beige, grau und blau. Blau macht sich auf Jeans besonders gut!

Jedenfalls macht mir das Bobbinspulen jetzt so viel Spaß, dass ich jetzt immer gleich für mehrere Stickwerke vorsorge und alle meine freien Spulen bespule.

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