Lissabon – Tag 6

Nachdem wir uns gestern so viele Sehenswürdigkeiten angeschaut haben, möchten die Kinder gerne shoppen gehen. Also entscheiden wir uns, die nahegelegene Prachtallee (pt. Avenida da Liberdade) entlang zu flanieren. Auch wenn die Bäume inzwischen fast blattlos sind, ist es ein erhebendes Gefühl, die weite Straße unter den hohen Bäumen entlang zu gehen und die vielen Denkmäler zur Freiheit zu betrachten.

Für die Kinder ist es der Hit, als sie ein Hard Rock Café entdecken. Das hatte ihnenauf Lanzarote so gut gefallen. Im Café zu essen, ist uns zu kostspielig, aber ein Kapuzenpullli für das Tochterkind ist durchaus bezahlbar.

Als die Kinder dann auf halber Höhe der Prachtstraße auf der anderen Seite Verkaufszelte entdecken (ist das etwas schon ein Weihnachtsmarkt?), lassen wir uns von den Ständen inspirieren. Fast bin ich versucht, mir eine der schönen Korkhandtaschen zu gönnen. Doch ich habe mir ja schon Korkstoff gekauft und jede Menge Taschenschnitte daheim, also widerstehe ich der Versuchung. Nur ein Bild gönnen wir uns zur Erinnerung.

Über den Rossio gehen wir dann zur Aussichtsplattform über dem Aufzug Santa Justa. Von dort haben wir einen phantastischen Ausblick über die Altstadt von Lissabon, auf die Burg Sao Jorge und den Fluss Tejo.

Außerdem können wir erkennen, dass das große Kirchengebäude, das wir von unserer Wohnung aus sehen können, eine Ruine ist. Ihr fehlt das Dach. Dennoch ist sie ein beliebtes Fotomotiv, nicht nur für Touristen. Wir schauen einem Brautpaar zu, dass hier Hochzeitsfotos aufnehmen lässt.

Zum Tagesabschluss gehen wir nochmals im Time-Out-Market essen. Dieses Mal ist es dort unglaublich voll, wir haben Mühe, Sitzplätze zu finden. Ich gönne mir eine Tomatensuppe, die ganz originell in einer Brotschüssel serviert wird.

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