Lissabon – Tag 1

Trotz Platzregen ist die Aussicht aus unserem Appartement interessant. Und da es ja nur schlechte Kleidung und kein schlechtes Wetter gibt, trauen wir uns ins Getümmel. Immerhin brauchen wir ja was zum Frühstück.

Unserem Sohn fällt auf, dass die Ampelmännchen hier ein wenig anders aussehen als daheim.

Wir hatten von einem großen Markt mit angeschlossenem Food-Market gelesen, der eine halbe Stunde Fußweg von uns liegt. Schon als Kind bin ich gerne über den Markt gegangen, und auf unseren Asienreisen, sowie vor drei Jahren in Barcelona, haben wir gute Erfahrungen mit solchen Food-Markets gemacht, auf denen fertige Speisen angeboten werden.

Der Weg dahin ist bereits lohnend, denn die Rua Augusta, welche den Platz des Feigenbaums mit dem Platz des Handels (pt. Praça do Comércio) verbindet, ist mit ihren alten gekachelten Häusern und den vielen Geschäften sehr interessant. Und erst der Platz selber mit seinen hohen Säulenhallen, die uns vor dem Nieselregen schützen.

Auch der Markt enttäuscht uns dieses Mal nicht. Zwar sind die Hälfte der Stände in der Markthalle geschlossen, doch wir finden viel leckeres, frisches Obst. Und erst der Bereich mit den fertigen Speisen, der sogenannte Time-out Market, phantastisch. Eine wahre Schlemmerfreude für Gourmets (auch mit entsprechenden Preisen), wenngleich auch eher für warmes Mittagessen als zum Frühstück. Doch auch hierfür werden wir fündig und sind sehr angetan von Toast Benedictine, Toast Salmon und Pancakes.

Auf dem Rückweg am Ufer des Tejo, welcher den Platz des Handels auf der einen Seite begrenzt schauen wir dem Künstler zu, der aus geschichteten und z.T. angemalten Steinen kleine Kunstwerke schafft. Wir genießen die Wolken-verhangene Skyline am anderen Ufer, die vielen alten Häuser mit und ohne Kacheln.

Außerdem sind wir verblüfft von dem Kult um die Sardinendosen hier und den Preisen, die für eingelegten Fisch verlangt werden. Nicht nur Sardinen sondern auch Muscheln, Gambas, Oktopus und andere Fische gibt es in der klassischen Sardinendose, mit stolzen Preisen von 5 bis 18 Euro pro Stück.

Als der Regen dichter wird, ziehen wir uns in unsere Wohnung zurück, um uns durch unsere Obsteinkäufe zu probieren und ein wenig zu spielen. Immerhin müssen wir unsere noch am Abflug-Tag gestickten Würfelschalen (String Theory) testen, welche wir in einer ebenfalls gestickten Tasche (RockQueen) verziert mit einem Würfelsymbol (EmbroideryDesigns) tranportiert haben.

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