Kunsthandwerkermarkt in Aachen

Nunmehr zum 43. Mal fand am ersten Wochenende im September der Kunsthandwerkermarkt in Aachen statt. Auf sieben Plätzen in der Aachener Altstadt stellten jede Menge nationale und internationale Kunsthandwerker ihre Arbeiten aus, welche natürlich auch an Ort und Stelle erworben werden konnten. Zu meiner großen Freude waren wir in diesem Jahr bereits aus dem Urlaub zurück, so dass ich seit langer Zeit mal wieder den Markt besuchen konnte. In den letzten Jahren waren wir dort immer noch im Urlaub.

Auch wenn ich mich schon seit über 20 Jahren auf diesem Markt inspirieren lasse, so bin ich doch jedes Mal wieder überrascht, wie facettenreich das Kunsthandwerk ist. Einige Stände waren mir sehr vertraut, sie stehen schon „immer“ an der selben Stelle auf dem Katschhof zwischen Dom und Rathaus oder unterhalb des Doms, wie zum Beispiel der Bürstenmacher. Mit solch schönen Bürsten und Besen ist die Hausarbeit doch nur halb so schlimm, oder?

Neu für mich war dagegen Brettman, der wunderschöne mehrfarbige Brettchen anbot. Doch die Besonderheit beschränkte sich nicht nur auf die optisch ansprechende Intarsienarbeit, sondern lag eigentlich im Verborgenen. Die eingearbeiteten Magnet halten Scheren, Messer oder auch Löffel, im Falle des Eierbechers. Hier konnte ich einfach nicht dran vorbeigehen, ich habe mir einen Scherenhalter für mein Nähzimmer gegönnt – für die besonders guten Stoffscheren, und natürlich als Augenweide.

Nähwerke gab es auch, interessant fand ich besonders die Taschen und Behälter aus LKW-Plane, die den treffenden Marken-Namen Packesel haben und sonst via etsy erworben werden können.

Eine weitere Augenweide waren für mich die Porzellanblumen aus Ungarn. Eine einzelne kleine weiße Calla-Blüte habe ich mir gegönnt, weil mir die in Südafrika so gut gefallen haben.

Überraschend war für mich auch, dass in Deutschland Teppiche geknüpft werden. Mir hat der graue Teppich mit orange farbener Blume sehr gut gefallen. Den hätte ich gerne in unserem Wohnzimmer, aber erst wenn die Kinder aus dem Haus sind – hoffentlich exisitiert der Betrieb dann noch.

Und dann gab es noch Schmuck, Schals, gebundene Hefte, besondere Stoffe, Bilder, diverse Schmiede, Instrumente und noch vieles mehr. Ich freue mich jetzt schon auf den Markt im kommenden Jahr. Und was ich mir alles gegönnt habe in diesem Jahr werde ich nach und nach hier vorstellen, so wie ich es in Gebrauch nehme.

Dieser Artikel kann Spuren von unbezahlter Werbung enthalten aufgrund der Nennung des Herstellers oder der Verlinkung zu Herstellerseiten.

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.