Vom Glück, ein Nähprojekt beendet zu haben

Anfang Mai hatte mein Mann sich auf dem Stoffmarkt in Kerkrade einen Vorhangsstoff ausgesucht, aus dem ich ihm einen Wandbehang für sein neues Büro nähen sollte. Hocherfreut, dass er sich mal etwas Selbstgenähtes von mir wünscht, begab ich mich zügig an die paar für einen Vorhang nötigen Nähte. Doch warum berichte ich erst jetzt – gut zwei Monate später – darüber, mag die geneigte Leserin jetzt fragen.

Nun, zum Einen brauchten wir erst einmal eine passende Vorhangsleiste und eine Stange, die als Gewicht unten an den Vorhang soll. Und dann einen freien Tag am Wochenende, an dem wir den Vorhang anbringen und vor Ort auf die richtige Länge kürzen konnte. Und so ein freier Tag am Wochenende, der ist in den Sommermonaten schwer zu finden. Denn hier halten uns unsere Kinder und ihre Schulen und Vereine auf Trab: Sommerfest hier, Aufführung da, Abschlussfeier dort, Sportereignis auch noch und und und. Das hat uns in den letzten Wochen so auf Trab gehalten, dass wir erst jetzt dazu gekommen sind, den Vorhang endlich aufzuhängen.

Mein Mann ist zufrieden, jetzt hallt es deutlich weniger in seinem Büro, und es strahlt in den neuen Farben seiner Firma. Und ich habe Zeit, um ihm einen schönen Patchwork-Wandquilt zu gestalten. Den gibt es dann zum Bürojubiläum in 1-2-3 Jahren.

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