Willkommen zurück!

Eigentlich schreibe ich ja immer sonntags über das Glück, doch ich muss das heute einfach vorziehen. Ich bin so glücklich, ich schwebe auf Wolke 7.

Ende Januar hatte sich ja herausgestellt, dass an meiner Stickmaschine durch mehrere Nadelbrüche Katschen am Unterfadengreifer entstanden waren. Auch die Stichplatte und der Stickfuß waren in Mitleidenschaft gezogen. Als ersten Versuch hatte der Techniker versucht, die Katschen durch Schleifen zu glätten, aber das milderte das Problem nur wenig. Also mußten Ersatzteile bestellt werden. Und die Lieferung dauerte und dauert, bis schließlich und endlich Mitte Mai die Teile ankamen.

Ich hatte gehofft, dass ich am vergangenen langen Wochenende schon hätte wieder sticken können, doch Aus- und Einbau des Unterfadengreifers war wohl doch recht aufwändig, so dass ich zum letzten Wochenende nur ein OP-Foto zu sehen bekam. Gestern Abend kam dann endlich die erlösende Nachricht – „fertig“. Und so habe ich heute nach der Arbeit mein gutes Stück abgeholt und freue mich riesig, dass ich nun meinen ganz langen Ideenzettel abarbeiten kann.

Und wer jetzt meint, ich wäre direkt durchgestartet, der irrt. Ich habe erst einmal zwei Stunden vor ihr gesessen und überlegt, was ich denn als erstes sticken will. Das weiter machen, wo ich im Januar aufgehört habe, bei meinem 12-Days-of-Christmas-Quilt? Mir eine neue Tasche für meine Elektrogeräte nähen, denn meine Phönixtasche zerfällt schon fast vom täglichen, intensiven Gebrauch? Mit den Schuljahresabschluss-Geschenken für die Trainer der Kinder anfangen?

Schließlich habe ich mich für letzteres entschieden, denn die ersten Geschenke muss ich schon in 10 Tagen abgeben. Aber das ist schon wieder eine neue Geschichte für ein anderes Mal.

Meine Maschine sieht übrigens nicht nur aus wie neu, sondern läuft auch wieder genauso. Und das Ganze hat mich etwa weniger als ein Drittel des Neupreises gekostet. Also heißt es jetzt auf jeden Fall, nur noch dünnes, weiches Kunstleder nehmen und lieber einmal zuviel eine frische Nadel reintun, als einen Nadelbruch riskieren!

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