Rückblick auf den Frühlingsquilt-Workshop

Jetzt ist er schon zwei Wochen her, mein Frühlings-Patchwork-Quilt-Workshop. Zwar hatte ich kein Material für einen großen Stick-Quilt, wie bei den vergangenen Malen, dennoch hatte ich mir ja einiges vorgenommen.

In den letzten Tagen habe ich über meine umgesetzten Projekte berichtet, nun wird es Zeit für einen Rückblick auf geplante und umgesetzte Ziele:

  • am Esoterik-Quilt weiterarbeiten: Da ich hier nur kleinere Arbeiten hätte erledigen können, weil mir noch ein paar Stickbilder fehlen, habe ich mir diese Aufgabe vor mir hergeschoben und bin dann tatäschlich nicht dazu gekommen. Doch im Nachgang habe ich dann die Korrekturen nach und nach vorgenommen: die ein oder andere Naht auftrennen (schon geschehen), Stücke anders aneinander fügen, senkrechte Verbindungsstreifen schneiden und annähen
  • eine weitere Windmühlentasche nähen: Vorbereitet hatte ich im Probesticken für Individual Pieces die 12 der 16 Außenquadrate. Im Workshop selber bin ich nur dazu gekommen, die restlichen Außenquadrate aus Snappap zu schneiden, sowie das Innenfutter. Doch dank dieser Vorbereitung habe ich dann im Nachgang nach und nach die neue Windmühlentaschen für Ostern genäht.
  • Weihnachtstischsets nähen: Irgendwie war mir nicht nach Weihnachten zu Mute, so dass ich die Tischsets zwar mitgenommen hatte, aber nicht genäht habe. Dies sind jedoch schöne, kleine Arbeiten, so dass ich diese immer mal wieder zwischendurch werde nähe können. Ein erstes habe ich dann endlich gestern fertig genäht!
  • eine Tasche für Schneidematte und Lineal nähen: Diese Idee hatte ich vor 2 Jahren bei meinem ersten Workshop dieser Art bekommen. Eine Teilnehmerin hatte damals ihre Schneidematte in einer selber genähten Tasche dabei. Das fand ich großartig und wollte daher auch unbedingt so eine Tasche haben. Jetzt habe ich dies in die Tat umgesetzt und bin sehr zufrieden damit.
  • eine gepatchworkte Buchhülle: Ich habe die 10 Stücke für die Vorderseite der Hülle so zusammengenäht, wie ich es mir vorgestellt hatte. Bei der „Anprobe“ am Buch habe ich dann festgestellt, dass ich die nicht genügend Nahtzugabe bedacht hatte und somit die Hülle viel zu klein wäre. Gut, dass es nur ein Probestück war!
  • Und vielleicht Zubehör für den Piratenquilt meines Sohnes, wenn dieser mitkommen wollte: Nun, er wollte mitkommen und hat auch sehr fleißig genäht: ein Kissenbezug und einen japanischen Reissack (aka Komebukuro-Bag von Oakshott). Beides ist sehr ordentlich geworden und hat uns beide fast 7 Stunden beschäftigt. Die Komebukuro-Tasche ist einfach zu nähen, bietet viele Gestaltungsmöglichkeiten und sieht toll aus. Allerdings finde ich sie, was das Tragen anbelangt, ein wenig unhandlich, jedenfalls in dieser Größe von 54 cm².

In Vorfeld hatte ich ja Sorge, dass ich mich wegen der fehlenden Stickereien im Workshop langweilen würde. Dem war definitiv nicht so, schon alleine, weil ich zeitweise meinen Sohn dabei hatte und ihm intensiv bei seinem Nähprojekt geholfen habe. (Wer jetzt sagt, selber schuld, hat natürlich recht. Doch das arme Kind „mußte“ doch die Tasche ausprobieren, die ich so gerne mal für mich nähen wollte. Insofern war die Zeit keinesfalls verloren.) Die Projekte, die mir am Herzen lagen, habe ich geschafft. Und die übrigen, die haben auch noch Zeit für später …

Sicher ist jedenfalls, dass ich in November wieder dabei sein will, damit ich meine begonnen Quilts fertig stellen kann. Und bequemer wird es dann auch noch, weil ich mir ja im Nachgang einen schönen Nähmaschinen-Transport-Trolley gegönnt habe.

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