Tag des Quiltens

Vom Quilten habe ich das erste Mal etwas gehört, als ich Mitte der 1990er Jahre den Film „An American Quilt“ mit der jungen Winona Ryder sah. „Wow“, dachte ich damals, „was für eine Arbeit, ich könnte das nie“. Daher habe ich meinen lieben Mann überredet, einen Quilt für unser Bett zu kaufen, als wir ihn auf einem Markt in Bali sahen (das Bild des heutigen Tages). Nie hätte ich gedacht, dass ich mal selber anfangen würde zu quilten

Zum Quilten mit der Hand reicht bei mir auch die Zeit noch nicht, aber mit Stick- und Nähmaschine habe ich inzwischen schon einiges geschafft: Wandquilt zur Erinnerungn an unsere Afrika-Reise, Weihnachtsquilt Art-Nouveau und romantisch, Kürbisfeen-Tischdecke, mein Esoterik-Quilt-Projekt und mein begonnener weihnachtlicher Quilt-As-You-Go-Wandteppich.

In meinen online Quilt-Gruppen habe ich nun gelernt, dass seit 1991 jeder dritte Samstag im März der Quilt-Tag begangen wird im sogenannten Quilt-Monat. Dieser „Feiertag“ wurde damals von der amerikanischen National Quilting Association ausgerufen, einer Organisation, die es sich zum Ziel gesetzt hatte, die Tradion und das Kunsthandwerk des Quiltens zu bewahren, zu lehren und zu fördern. Auch wenn 2015 diese Vereinigung nach 46-jähriger Tätigkeit aufgelöst worden ist, wird der Gedenktag in Amerika von der Quilt-Gemeinde immer noch begangen sowie von begeisterten Quiltern weltweit.

Ich jedenfalls habe mich von der Begeisterung für das Patchwork-Quilten anstecken lassen und schon ganz viele Ideen für weitere Projekte. Daher habe ich mir für den 21. März 2020 bereits eingetragen, dass ich dann nicht nur den Frühlingsanfang sondern auch das Quilten feiern werde. Und was macht Ihr?

2 Antworten auf „Tag des Quiltens“

  1. Das ist ja interessant, diesen „Gedenktag“ kannte ich noch gar nicht. Den merke ich mir mal für das nächste Jahr vor. Ein Kaffeetrinken umgeben von allen selbstgemachten Quilts zusammen mit quiltenden Freundinnen, das könnte ich mir da vorstellen.

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