Workshop Nacharbeiten – Windmühlentasche

Als ich die Probesticke für die Osterhasen und Blumen für Individual Pieces Anfang des Jahres machte, da war mir sofort klar, dass ich daraus wieder eine Windmühlen-Tasche nach dem Schnittmuster vom Smilla Blog machen wollte. Dieses kleine Projekt hatte ich mir für den Patchwork-Quilt-Workshop vorgenommen, bin aber nicht dazu gekommen.

Wohl hatte ich im Workshop noch den Stoff für das Futter und das Snapppap (Veganes Leder von Snaply) den Boden geschnitten. Daher konnte ich dann daheim in kleinen Schritten in dieser Woche die Tasche fertig nähen:

  1. Die Streifen für außen verbinden und die Außentasche nähen
  2. Die Streifen für das Futter zusammen nähen – mit Innentasche!
  3. Die Träger nähen (Oh, ich hasse das Wenden! Das braucht ewig und danach schmerzen mir die Finger. Zum Glück hat mein lieber Mann mir hierbei geholfen.)
  4. Futter und Außenstoff verbinden, wenden, Wendeöffnung schließen und knapp kantig absteppen

Bei meiner Leopardentasche gefiel mir ja so gut die Innentasche, die in Niki Kinders Anleitungsvideo zur Siren Tote ausführlich erklärt wird. Daher wollte ich auch die neue Windmühlentasche damit ausstatten. Was ich zwar beim Besticken der Außenstücke bedacht habe, war mir dann beim Innenfutter entfallen. Durch den Schnitt stehen im fertigen Zustand die Quadrate als Raute dar. Daher hätte ich die Innentasche senkrecht auf der Naht ansetzen müssen, statt sie parallel dazu laufen zu lassen.

Eine weitere Überraschung nach dem Zusammennähen und Wenden der Tasche war dann, dass einige der Motive dann doch nicht „gerade“ waren. Aber zum Auftrennen hatte ich dann keine Lust mehr. Ist halt eine besondere Tasche. Ich werde wohl mal eine Mini-Tasche nähen, um mir zu veranschaulichen, wie die Stücke zusammengenäht werden müssen, um den von mir gewünschten Effekt zu erzielen.

Das Snapppapp am Taschenboden gibt der Tasche einen schönen Stand auch ohne weitere Verstärkung. Ich mag diese Taschenform und werde sicherlich irgendwann noch eine weitere nähen.

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