Was des Einen Freud‘

Heute war ein wundervoller Frühlingstag: Wolkenloser, blauer Himmel, beinahe windstill, die Sonne hatte schon Kraft für angenehme 15°C – genau richtig, um im Strandkorb zu sitzen oder im Wald spazieren zu gehen. Solch Sonntage könnt’ ich immer haben.

Für mich ist dieses frühlingshafte Wetter, das wir seit ein paar Tagen schon haben, fast wie ein Jungbrunnen. Ich fühle mich frisch und lebendig, voller Tatendrang und Energie. Herrlich!

Andererseits weiß ich, dass das, was mir so gut tut, für die Natur um mich herum weniger gut ist. Es ist noch Februar, eigentlich noch mitten im Winter. Da sollte bei uns noch Schnee liegen und klirrende Kälte sein:

  • Damit das Ungeziefer im Boden und in den Teichen reduziert wird
  • Damit die Pflanzen Zeit haben, sich zu regenieren
  • Damit genügend Niederschlag fällt, um die Dürre im vergangenen Jahr wieder auszugleichen

Stattdessen hat der Frühling begonnen, in den nächsten Tagen soll es sogar noch wärmer werden. Ich werde es genießen und gleichzeitig hoffen, dass bald auch wieder Regen kommt und uns nicht noch ein trockener Sommer bevorsteht.

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