Mein kleines Nähzimmer

Ich sitze in meinem kleinen Nähzimmer und lausche meiner Stickmaschine, während sie ein Stückchen freistehende Spitze stickt. Neben mir liegt meine Katze und schnurrt. Wir beide genießen diese ruhige Zeit am Abend sehr. Das Puckern meiner Maschine (sie läuft im langsamen Leise-Modus) und das Schnurren meiner Katze haben für mich etwas meditatives. In solchen Momenten durchströmt mich Dankbarkeit und Liebe zu meinem Mann, der mir im ehemaligen Aupair-Zimmer dieses kleine Reich eingerichtet hat.

Aus Tischplatten und Tischbeinen vom Möbelschweden hat er mir eine lange Arbeitsfläche über Eck zusammengestellt, auf der Platz für meine drei Maschinen ist: Stickmaschine, Nähmaschine und Overlock. Das große Regal über der Stickmaschine hat er aus Bucheholz nach meinen Maßangaben in die Nische eingepasst. Unter der Arbeitsplatte ist Platz für einen Teil meines Materiallagers: Reißverschlüsse, Knöpfe, Gummibänder, Garn, Vliese … alles staubdicht in transparenten Kisten verstaut, ebenfalls vom Möbelschweden.

Der Bildschirm stammt noch aus der Aupair-Zeit und hat einen Anschluss für meinen Laptop, damit ich am größeren Bildschirm auch schon mal im Homeoffice arbeiten kann. Als Fernseher fungiert er nur im Krankheitsfall, denn für Fernsehen habe ich kaum noch Zeit und Lust, seit ich in die Näh- und Stickwelt eingetaucht bin.

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.