Unverhofft kommt oft – Teil 2

Am Sonntag hatte mein Töchterchen ja ihren kleinen Nadelunfall am Ende unseres Patchwork-Quilt-Workshops. Der Schrecken war groß, doch inzwischen ist er verarbeitet. Die Wunde im Nagel ist kaum noch zu sehen, nur ein kleiner roter Punkt, als wäre sie mit dem Edding abgerutscht. Dem Knöchel sieht man es noch an, denn an den beiden Einstichstellen der Narkosespritze ist ein großer blauer Fleck entstanden, der inzwischen grün-gelb schimmert. Puh, alles noch mal gut gegangen.

Heute erhielt meine Tochter dann einen Brief handschriftlich adressiert in einer schönen geschwungen Handschrift. Erst dachten wir, ihre 95-jährige Tante hätte einen Gruß geschickt. Doch es stellte sich heraus, dass die Kursleiterin und viele der Kursteilnehmer einen Gruß geschickt haben mit einer wunderschönen Zeichnung eines Elefanten auf indischem Papier. Ist das nicht großartig?

Meine Tochter hat sich über die Genesungswünsche sehr gefreut und ist stolz, dass ihre Tapferkeit anerkannt wurde. Mit soviel liebevoller Unterstützung wird sie hoffentlich den Unfall schnell vergessen und beim Nähen bleiben.

Und ich freue mich, dass wir beim Nähen so viele wundervolle, herzensgute Menschen treffen.

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