Workshop-Tag 1: Crazy Patchwork

Endich ist er da, der langersehnte erste Workshop-Tag. Vollpackt mit 3 Taschen und der Nähmaschine sind Töchterchen und ich zum Kurs gestapft. Jetzt drei Stunden später sind wir k.o., und ich bin ein wenig enttäuscht. Mal wieder habe ich mir wohl zu viel vorgenommen. Ich hatte gedacht, dass ich mit meinem Weihnachtsquilt vielleicht schon fertig sein könnte, doch tatsächlich habe ich nur den Rahmen auf der Vorderseite geschafft, denn ich Schussel habe den Rückseitenstoff daheim gelassen. Na, dachte ich, egal, mache ich eben an meinem Esoterik-Quilt weiter. Doch dann, oh nein, wieder schusselig gewesen, habe ich doch glatt die fertigen Stücke im Schlafzimmer hängen lassen. Also blieb mir nichts anderes übrig, als unsere Weihnachtstischsets zuzuschneiden, was eigentlich als Lückenfüller für das Ende des Kurses gedacht war.

Immerhin ist das Töchterchen weiter gekommen: Ihre Quilt-Oberseite ist fertig, die Zwischendecke zugeschnitten, und der Plan für das Quiltsandwich steht auch schon. Wir haben die Hoffnung, dass sie mir ihrem Werk am Sonntag fertig werden kann – denn morgen geht sie zum Tanztraining und ihr Bruder mit mir nähen. Hoffentlich werde ich auc zum Nähen kommen und wenigstens einen meiner Quilts fertig stellen können.

Außerdem habe ich den Quilt unserer Kursleiterin Christa bewundert, den ich dankenswerterweise fotografieren und hier zeigen durfte. Ist die Farbauswahl nicht großartig? Die Farben leuchten so unglaublich. An das crazy Patchwork traue ich mich noch nicht heran, bei mir muss noch alles ganz gerade sein, auch wenn mir das Ungleichmäßige ausnehmend gut gefällt. Und dann das handwerklich Können, das sich in den perfekten Nähten zeigt. Da will ich einmal hinkommen …

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