Wie verstärke ich eine Tasche?

Der neue Unterfadenspulenhalter ist leider noch nicht geliefert worden, so dass ich derzeit nicht Sticken kann. Daher „muss“ ich halt mehr nähen. Wobei das Nähen ja nur ein kleiner Teil eines Nähprojekts ist. Das Schnittmuster vorbereiten, das Zuschneiden, das Stecken und das Bügeln nehmen immer viel mehr Zeit in Anspruch. Ganz zu schweigen von der Auswahl des Projekts, wo ich doch so viele Ideen habe.

Nachdem ich letzte Woche mit verschiedenen Vorbereitungen beschäftigt war, habe ich mich schließlich dazu entschieden, endlich meine Leoparden-Tasche in Angriff zu nehmen. Ich hatte überlegt, ob ich die Tasche entgegen der Anweisung im Schnittmuster völlig ohne Verstärkung zu nähen, weil ich eine leichte Tasche haben wollte. Doch in der NameFabric-FanGruppe hat man mir davon abgeraten. Die Tasche würde besser mit Verstärkung wirken. Doch womit verstärke ich eine Tasche?

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Zum Abschied nicht nur leise Servus

Wenn ein netter Kollege, mit dem ich lange das Büro geteilt habe, in den Ruhestand geht, dann kann ich ja nicht nur einfach Tschüss sagen, sondern will auch eine Kleinigkeit (natürlich selbstgemacht) schenken. Denn als wir uns noch ein Büro teilten, da haben wir uns auch Kleinigkeiten geschenkt, z.B. Urlaubsmitbringsel oder auch etwas Selbstgemachtes. Einmal hat er mir ein Bild mit Katzen gemalt, das hängt so in meiner Küche, dass mein Blick morgens als erstes darauf fällt und mich erfreut.

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Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft (oder die Kundschaft?)

Da wurde meine Tochter gestern geschäftig, denn sie MUSSTE ganz unbedingt noch kleine Valentinsgeschenke für ihre Freundinnen und Freunde basteln, aus Papier und mit einer kleinen Süßigkeit. Ich durfte es nicht sehen, es war geheim (uiuiui, die Pupertät zeigt sich) – schade. Zu meiner Schulzeit haben wir uns um den Valentinstag auch noch keine Gedanken gemacht, doch es kommt immer mehr in Mode, wird fast zu einem Nikolaustag mit lauter kleinen Geschenken – von den Liebsten, von Freunden und von Geschäften.

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Wie kann ich Prokrastination sinnvoll nutzen?

Oh, kennt Ihr das auch? Da habe ich mich so danach gesehnt, mal einen freien Nachmittag zu haben, um das ein oder andere Nähprojekt in Angriff zu nehmen. Und jetzt habe ich schon den 4. Nachmittag in Folge frei gehabt, weil mein Sohn auf Klassenfahrt ist, und dann habe ich gar keine Lust gehabt, überhaupt irgendetwas zu tun. Einfach im Sessel sitzen, Füße hochlegen und nichts tun. Mal etwas lesen, in einer Nähzeitschrift blättern oder ein wenig dösen. Das war es, wozu ich Lust hatte. Natürlich immer mit einem kleinen schlechten Gewissen, weil ich nicht an meinen erträumten Nähprojekten gearbeitet habe. Doch dann habe ich mich an einen kleinen Trick erinnert, mit dem ich mein Bedürfnis nach Ruhe und Erholung mit meinen guten Vorsätzen in Einklang bringen konnte, ohne ein schlechtes Gewissen für das Faulsein zu haben.

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Mama, ich brauche für morgen ein cooles Geburtstagsgeschenk!

Selber Geschenke produzieren zu können, ist ein Segen. Ich freue mich, wenn meine Kinder kommen und um gestickte oder genähte Geschenk bitten, sowohl für sich als auch andere. Doch wenn sie am Vorabend kommen und sagen „Ach, Mama, morgen bin ich übrigens zum Geburtstag eingeladen und brauche ein Geschenk“, und dann einen Wunsch für etwas Selbstgemachtes äußern, dann kommt es mir im ersten Augenblick wie ein Fluch vor.

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